Nordic Games bringt die Reifen quer durch den Jungle zum glühen. Was euch in Jungle Kartz erwartet und wie der Titel umgesetzt wurde, erfahrt ihr in unserem Test:
Mit dem Nintendo Wii-Titel „Jugle Kartz“ erwartet euch ein Rennspiel, welches sehr kindlich gehalten wurde. Zur Auswahl stehen euch acht tierische Charaktere, mit denen ihr auf den Pisten brettert. Jeder Charakter bringt acht Karts mit, welche nach und nach freigeschaltet werden müssen, die in Aufbau, Größe und Leistungen sich unterscheiden lassen. In den drei Modi „Meisterschaft“, „Zeitrennen“ und „schnelles Rennen“ stehen euch 32 Strecken zur Auswahl, die darauf warten von euch erobert zu werden. Jeder Charakter hat bei bestimmten Strecken einen Vorteil. Ähnlich wie bei anderen Renntiteln für die Heimkonsole von Nintendo bietet euch auch Jungle Kartz auf den Strecken „Power-Ups“, beispielsweise einen Schutzwall aus Kürbis, womit ihr die Rennstrecke aufmischen könnt. Diese sammelt ihr ein, sobald ihr durch ein PowerUp-Symbol, etwa einem Spinnennetz oder einer Ananas, fährt. Zudem stehen euch pro Strecke drei Spezialmoves zur Verfügung, um euren Gegner zu schaden und euch somit in der Rangliste nach vorne zu treiben. Wählt ihr Meisterschaft, versucht ihr der schnellste Fahrer zu sein und als erstes nach 3 Runden die Zielgerade zu überqueren. Dies ganze vier mal um die Meisterschaft zu meistern. Der Modus schnelles Rennen dient für Rennen zwischendurch. Wer jedoch nach Bestzeiten aus ist, für den steht der Modus Zeitfahren zur Verfügung. Versucht hier so schnell wie möglich zu fahren und somit die jeweilige Streckenbestzeit zu schlagen. Was gegen den CPU langweilig wirkt, kann im Mehrspielermodus ganz anders wirken. Bis zu vier Spieler können sich hier ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen leisten. Allerdings, egal ob Singel- oder Mehrspielermodus, Strecke, Charakter oder Kart, das Handling ist allgemein sehr schwierig. So kommt es des öfteren vor, dass ihr aus den Kurven fliegt oder Unfälle mit den anderen Rennteilnehmern verursacht. Da kann das ein oder andere Kart schon mal ganz schön durchgeschüttelt werden. Daher kann es auch sehr schwierig werden die Strecken zu meistern.
Steuerung:
Gesteuert wird das ganze entweder mit dem Wii Wheel, indem ihr die WiiMote waagerecht hält, oder in Verbindung mit dem Nunchuk. Die Knopfbelegung kommt nahe an andere Wii-Renntitel. Doch egal für welche Steuerung ihr euch entscheidet, das Handling wird keinesfalls besser. Leider gibt es hier auch ein kleines Problem, denn entscheidet ihr euch für die Variante mit Wii Wheel, müsst ihr jedoch alle Optionen einrichten, indem ihr die Wii-Fernbedinung auf den Bildschirm richtet.
Grafik:
Optisch bietet uns Jungle Kartz nicht unbedingt ein Augenschmaus. Das Spiel wurde zwar mit bunten, aber stark verpixelten Grafiken ausgeliefert. An vielen Stellen kann man auf den ersten Blick auch gar nicht erkennen, was hier dargestellt wird. So auch die Charakter-Grafik bei der Charakterauswahl. Die Rangliste in der Meisterschaft, nach der Beendigung einer Strecke, ist sehr einfach, ja einfach zu simple gehalten. Während der Rennen wird der Straßenstaub aufgewirbelt, wodurch ihr mehr Reifenspuren und Staub auf dem Bildschirm findet als alles andere.
Sound:
Der musikalische Unterstützung kann sich hören lassen, ist aber auch nichts besonderes.
passender Sound
schwerfällige Steuerung
Unser Fazit:
Optisch kann „Jungle Kartz“ von Beginn an nicht überzeugen. Doch aus diesem Grund gehört der Titel noch lange nicht auf den Müll. Doch spielt man dann einige Runden, sieht dies ganz anderes aus. Die schwerfällige Steuerung und Unkontrollierbarkeit des Karts führen dazu, dass man keinen Spaß hat. Dies wird auch nicht besser, wenn man mehrere Runden spielt, um sich an die Steuerung zu gewöhnen. Auch im Mehrspielermodus geht die Luft schneller aus, als die Spieldisk eingelegt wurde. Auf den Punkt gebracht: Totale Katastrophe.
Daher von uns:

Vielen Dank an die Nordic Games für die freundliche Bereitstellung von „Jungle Kartz“ für Nintendo Wii!



