Test: Mystery Stories – Die verborgene Stadt [DS]



Der 3-Gewinnt- und Wimmelbildspielemix „Mystery Stories – Die verborgene Stadt“, welchen rondomedia auf den Nintendo DS bringt, greift die Story des Romans „Berge des Wahnsinns“ von H. P. Lovecraft auf. Wie das ganze in das Nintendo DS-Spiel gepackt wurde und was euch erwartet, erfahrt ihr in unserem Test:

Prof. Lake berichtet euch von seiner Entdeckung, etwa 300 Meilen vom Basiscamp entfernt. Seine Funde sollen Beweise für die „Alten Wesen“ sein, von denen das finstere Necronomican berichtet. Doch noch bevor er euch weiteres berichten konnte, brach die Funkverbindung wegen einem Schneesturm ab. Gemeinsam mit Lynn Morgan begebt ihr euch auf die Suche nach dem Professor und seinem Team. Als ihr jedoch am Camp angekommen seid, findet ihr alle Teammitglieder tot auf. Doch ahnt ihr noch nicht, was euch in den Bergen des Wahnsinns erwarten wird…

So beginnt euer Abenteuer. Zu Beginn einer Etappe durch die Story der Geschichte müsst ihr ein kleines Wimmelbildspiel bestreiten. Hierzu müsst ihr 20 Gegenstände, welche auf dem Topscreen aufgelistet werden, auf dem Touchscreen suchen und finden. Habt ihr diese entdeckt, berührt sie mit dem Nintendo DS-Stylus. Habt ihr alle Gegenstände eingesammelt, so müsst ihr im nächsten Spiel Edelsteine finden oder mit Gegenstände befreien, eine etwas andere Art von Wimmelspiel. Habt ihr dies erfolgreich beendet, so warten auf euch 3-Gewinnt-Spiele. Ein individuelles Feld mit Edelsteinen wird euch auf dem Touchscreen angezeigt. Indem ihr zwei benachbarten Symbole so vertauscht, dass eine Reihe aus drei oder mehren gleichen Symbolen zustande kommt, zerstört ihr diese. Verrückt also mit dem Nintendo DS-Stylus die Edelsteine, um so schnell wie möglich die Behälter, die auf dem Topscreen angezeigt werden, zufüllen und rechtzeitig, da ihr jedes Level gegen die Zeit spielt, alle gelb hinterlegten Symbole zu zerstören. So simpel dies nun auch klingen mag, so sieht die Realität an manchen Stellen anderes aus. Schafft ihr es nämlich nicht rechtzeitig die Behälter zu füllen und die gelben Kacheln aufzusammeln, da nämlich auch Eisblöcke euch euren Weg blockieren oder aber einige Edelsteine eingefroren sind, so wird das Level beendet und ihr habt die Chance mit mehr Zeit das Level zu wiederholen. Neben hin- und herrücken könnt ihr auch noch Spezialwerzeuge einsetzen. Diese Werkzeuge können beispielsweise eure Spielzeit verlängern oder aber ein Symbol zerstören, damit ihr besser vertauschen könnt. Um diese Spezialwerkzeuge ausführen zu können, muss die Energieladung im oberen Bildschirm jedoch gefüllt sein. Je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto mehr Energie könnt ihr laden und desto mehr Spezialwerkzeuge stehen euch zur Verfügung. Mit einer Mischung aus schnellem Denken und Agieren und mit den Spezialwerkzeugen werden ihr im Handumdrehen durch die Geschichte gelangen. Und solltet ihr auch einmal ein Level nicht beim ersten Versuch erfolgreich beenden können, so könnt ihr beim Neustart die Option „Mehr Zeit, + 5 Minuten“ dazu buchen. Kommt ihr hinter das Geheimnis des Berges und der „alten Wesen“ ?

Für besondere Leistung gibt es in „Mystery Stories – Die verborgene Stadt“ auch besondere Trophäen. Diese können im Trophäen-Modus nochmal eingesehen werden. Neben dem Abenteuer-Modus bietet der Titel auch einen weiteren, den Relax-Modus. Hier könnt ihr einfach nochmal alle bereits gespielten 3-Gewinnt- sowie Wimmelspiel-Level gespielt werden.

Grafik
Die Grafik des Spiel passt perfekt zur mysteriösen Story und zum Spielablauf. Leider fehlen uns Animationen, die etwas Abwechslung in das Standbild-Geschehen bringen. Alleine schon ein kleines animiertes Intro, welches uns in die Geschichte einführt, würde das Spiel aufwerten.

Sound
Auch der Sound hat eine mysteriösen, ja fast einen beklemmenden, Touch. Erfreut waren wir darüber, dass hier mehrere Melodien genutzt werden.

tolle Umsetzung der Story
Mix aus 3-Gewinnt und Wimmelbildspielen
leider kein Einführungsvideo

Unser Fazit:
Mit dem Nintendo DS-Titel Mystery Stories – Die verborgene Stadt wird die Story des Romans „Berge des Wahnsinns“ von H. P. Lovecraft schön wiedergegeben. Durch die mysteriöse, unheimliche Story und den dazu passenden kalten Farben und dem etwas schaurigen Sound, zieht der Titel den Spieler in den Bann. Der Mix aus 3-Gewinnt-Spielen und Wimmelbildspielen lockern zwar etwas die schaurige Atmosphäre auf, bringt den Spieler jedoch durch die Denk- und Logikspielen in eine ähnlich kopfzerbrechende Situation, wie den Protagonisten der Story. Selten durften wir solch eine gute, wenn auch simple, Videospiel-Adaption in unsere Händen halten.
Daher von uns:

Vielen Dank an rondomedia, für die freundliche Bereitstellung von “Mystery Stories – Die verborgene Stadt” für Nintendo DS!

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