Mit “Junior Mystery Stories” bringt Avanquest Software ein Kniffelspiel für die jungen Detektiven unter uns. Wir fackeln nicht lange und legen auch sofort los und schauen was das Spiel hergibt.
Gameplay:
Nachdem Onkel Albert von einer Reise nach Südafrika zurückkommt und ein Artefakt mitbrachte sowie ein kleines Plüschtier, wollte Rachel ihn besuchen, traf das Haus später aber leer an. Etwas verwundert darüber ging sie dennoch zu Bett. Als er am nächsten Tag immer noch nicht da war, begann sie sich langsam zu sorgen. Plötzlich sprach ein kleines Plüschtier zu ihr, das sie auf ihrem Schreibtisch vorfand. Sie traute ihren Augen kaum und konnte nicht glaube was der kleine Mookie da von sich gab. Sie müsse ihren Onkel so schnell wie möglich retten. Aber noch will sie nicht so recht an Magie glauben.
Ihr schlüpft also in die Rolle der jungen Dame Rachel, der nichts anderes übrig bleibt als knifflige Rätsel zu lösen. So müsst ihr Gegenstände suchen um den Onkel zu befreien. Aber Eile ist geboten. Euch bleibt nur eine Stunde. Im oberen Bildschirm erscheint dazu eine Liste an der ihr euch zum Gegenstände suchen auf dem unteren Bildschirm orientieren solltet. Diesen bedient ihr mit Hilfe des Nintendo DS Stylus. Mit dem Steuerkreuz könnt ihr durch den Raum schwenken. Solltet ihr mal nicht weiter wissen, kann man mit Mookies Kristall Hinweise einblenden (Y-Knopf). Während des normalen Storymodus kann man außerdem noch 16 Minispiele freischalten. Darunter sind “Schlösser knacken”, Schiebepuzzle, Memory, Puzzle, Unterschiede erkennen und vieles mehr.
Schlösser knacken:
Wie der Name bereits sagt, muss man Schlösser knacken um Türen zu öffnen. Dazu muss man Bolzen waagerecht und senkrecht verschieben.
Xylo:
Höchstwahrscheinlich wurde dieser Name von Xylophon abgeleitet. Man muss zur richtigen Zeit die laufenden Noten drücken. Dabei ist auch der Rythmusbalken zu beachten.
Schlange:
Einigen wird dieses Spiel sicherlich bekannt vorkommen. Führe die Schlange zu den Süßigkeiten, ohne dass sie sich selbst oder die Wände berührt.
Schiebepuzzle:
Schiebe die Teile so, dass sie ein klares Bild ergeben. Um dieses zu vergleichen ist auf dem oberen Bildschirm das richtige Bild abgebildet.
Memory:
Finde immer 2 passende Bilder, sodass sie ein Paar ergeben. Gesteuert wird dieses Minispiel ebenfalls mit den Stylus.
Mastermind:
Mit farbigen Steinen müsst ihr die richtige Kombination erraten. Grüne Punkte zeigen, welche der Steine ihr richtig erraten habt und ob sie auch an der richtigen Stelle sind. Rote Punkte zeigen, wenn ihr die richtige Farbe erraten habt , aber diese nicht an der richtigen Stelle platziert ist. Leere Punkte bedeuten, dass keine der beiden Möglichkeiten richtig ist.
Schmetterling:
Bringe den kleinen Schmetterling sicher zum Gewächshaus und weicht mit Hilfe des Steuerkreuzes oder des Touchpens möglichen Gefahren aus.
Inselverteidigung:
Lass nicht zu, dass Piraten deine Insel erobern. Beschießt sie mit Kanonenkugeln, sodass sie keine Chance haben auf deine Insel zu gelangen.
Puzzle:
Mit dem Touchpen setzt man die Teile an die richtige Stelle, sodass sie am Ende ein Bild ergeben.
Unterschiede:
Vergleiche das untere Bild mit dem auf dem oberen Bildschirm. Unterschiede kann man mit dem Touchpen markieren.
Tangram:
Ähnlich wie beim Puzzle müsst ihr Teile zusammenfügen. Hier müssen sie aber kein Bild, sondern der Form auf dem oberen Bildschirm entsprechen.
Rennen im All:
Dieses ähnelt dem Schmetterlingsspiel, mit dem Unterschied, dass ihr hier noch Bonussterne sammeln könnt.
Pipemania:
Damit Wasser fließen kann, müsst ihr hier ein Rohr bauen.
Farben:
Um mindestens 90% der Steine zu entfernen müsst ihr gleichfarbige Steine in Ketten auflösen. Hierzu müssen diese mindestens aus zwei Steinen bestehen.
Beleuchten:
Auf dem Feld müssen Glühbirnen platziert werden um alle Kisten zu beleuchten. Dieses Spiel basiert auf dem Minesweeperprinzip.
Steuerung:
Ganz simpel wird dieses Spiel mit dem Touchscreen/Touchpen, Steuerkreuz und dem Y-Knopf gesteuert. An sich nicht schlecht, aber wenn man beim Suchen der Gegenstände nur minimal von dem Gegenstand abweicht ertönt ein unangenehmer Ton, der einen darauf hinweisen soll, dass das nicht der gesuchte Gegenstand ist, obwohl er es ja eigentlich ist.
Grafik:
Die Artworks sind gut gemacht, allerdings sind die Räume und Gegenstände meist zu klein und/oder kaum zu erkennen. Es macht das Spiel zwar etwas kniffliger, aber es strengt das Auge doch ganz schön an.
Sound:
Die akustische Unterlegung des Spieles ist meist ziemlich schrill und auf Dauer nervig. Einen Pluspunkt gibt es aber für die “Synchronisation”. Es werden zwar keine konkreten Worte gesprochen, aber auch Seufzer können ein Spiel gekonnt untermalen.
Es wird sehr auf die Story eingegangen
Viele Minispiele
ungenaue Steuerung
Bilder sind meist Ton in Ton, was das Suchen erheblich erschwert und das Auge anstrengt
Unser Fazit:
Angefangen mit einer guten Einleitung in die Story wird das Spiel doch recht schnell langweilig. Das Suchen der Gegenstände ist meistens sehr anstrengen, da die Gegenstände entweder zu klein sind, oder sich nicht mit dem Touchpen antippen lassen. Selbst für den Preis, machen da die guten Artworks und die, im Prinzip, gute Story die Mankos nicht wieder wett. Des weiteren finden sich hier und da Übersetzungsfehler. So soll man beispielsweise nach Gläsern suchen, womit aber eine Brille gemeint ist (engl. glasses).

Vielen Dank an Avanquest Software für die freundliche Bereitstellung von „Junior Mystery Stories“ für Nintendo DS!



