Test: Resident Evil – The Mercenaries 3D [3DS]



Bereits auf der E3 2010 wurde „Resident Evil: The Mercenaries 3D“ für den damals frisch angekündigten Nintendo 3DS vorgestellt. Nun, etwas mehr als ein Jahr später, steht der Titel bei uns in den Regalen. Wie viel Horror dieses Resident Evil verspricht, erfahrt ihr in unserem Test:

Gameplay

Mit Resident Evil: The Mercenaries 3D erweitert Capcom ihre Resident Evil-Reihe, um einen eher untypischen Teil der Serie, denn mit diesem Titel wird euch ein Söldner-Modus, statt einem Survival-Horror-Game, geboten. In fünf Modi, die jeweils nach und nach freigespielt werden müssen, und einem Experten-Modus, welcher erst verfügbar ist, sobald alle Level gespielt wurden, zeigt ihr den verschieden bio-organische Waffen, die mal Menschen waren und durch Parasiten in den Wahnsinn getrieben wurden, wie ihr mit euren Waffen umgehen könnt. Ihr übernehmt dabei die Rolle von einem der acht verfügbaren Charaktere, die erst nach und nach zur Auswahl stehen, wie etwa Jill Valentine, Rebecca Chambers und Albert Wesker, und stürzt euch ins Getümmel.

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Kaum im ersten Level angekommen wird euch kurz die Sachlage erklärt. Eure Aufgabe ist es, so viele Gegner wie möglich zu besiegen und in einem Stück zurück zukommen. Einen netten Bonus erhaltet ihr, wenn ihr mehrere Gegner in Serie erledigt. Also ran an die Arbeit, immerhin beseitigen sich die Parasiten nicht von selbst. Während euch die Zeit im Nacken sitzt, richtet ihr eure Waffen auf alles was nicht mehr nach Mensch aussieht. Neben Normalos, warten auf euch auch noch einige größere Exemplare der BOW, wie etwa der Henker oder der „Kettensägenmörder“, welche ihr bereits aus Resident Evil 4 und Resident Evil 5 kennen dürftet. Ebenso wurden auch die Areale aus diesen Teilen entnommen und begegnen euch nun neu in 3D. Capcom hat in diesem Titel einen Fähigkeiten-Modus hinzugefügt, womit ihr euren Charakter mit Fähigkeiten ausrüsten könnt, die beispielsweise die Waffenbedienung verbessern. Pro Charakter können maximal drei Fähigkeiten vergeben werden. In Resident Evil: The Mercenaries 3D bekommt ihr für gute Leistungen Medaillen, beispielsweise wenn ihr fünf Gegner mit einer Handgranate tötet oder wenn ihr euer erstes Huhn zernichtet.

Capcom hat als kleines Extra die Demo des angekündigten Resident Evil: Revelations, welches voraussichtlich im Frühjahr 2012 ebenfalls für Nintendo 3DS erscheinen wird, in The Mercenaries 3D reingepackt. Auch wenn die Demo nicht mal fünf Minuten lang ist, zeigt Capcom was wir von ihren Entwicklern und der Serie „Resident Evil“ kennen: ein ordentliches Survival-Horror-Game! Wir dürfen also gespannt sein, was uns im nächsten Jahr erwarten wird, vor allem was die Story in RE: Revelation angeht, denn darüber verrät die Demo nichts.

Mehrspielermodus

Capcom bietet in „Resident Evil: The Mercenaries“ einen Mehrspielermodus der online und offline ausgetragen wird. Online über das Internet habt ihr die Auswahl Global eine Sitzung zu erstellen oder aber einer beizutreten. Ebenso gilt dies auch für eine online Sitzung mit Freunden. Hierfür müsst ihr beide in der „Freundesliste“ auf dem Nintendo 3DS des jeweils anderen eingetragen sein. Wer lieber offline spielt, benötigt nur einen Kumpanen der auch den Titel besitzt und willig ist eine Sitzung zu erstellen oder einer beizutreten. Der Mehrspielermodus ist, zumindest was das Spielen miteinander betrifft, gut gelungen. Nach dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“ lässt es sich in „Resident Evil: The Mercenaries 3D“ leben, denn zu zweit ist es einfacher richtig zu punkten. Eine Kleinigkeit gibt es von unserer Seite aus jedoch zu bemängeln, denn nachdem man ein Level gemeinsam bestritten hat, muss man wieder eine Mission auswählen und mit einem Freund verbinden. Dies ist vor allem dann nervig, wenn ihr online miteinander spielt. Da kann das Verbinden länger dauern, als das eigentliche Spielvergnügen.

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Steuerung

Im Prinzip ist die Steuerung in The Mercenaries 3D einfach. Mit dem Schiebepad lenkt ihr euren Charakter in die gewünschte Richtung. Haltet ihr währenddessen noch die L-Taste gedrückt, könnt ihr euren Charakter auch mit gezogener Waffe bewegen, dies ist vor allem dann von Nutzen, wenn ihr ausweichen müsst. Mit der R-Taste zieht ihr eure Waffe und zielt. Um zu Feuern muss nur noch die Y-Taste gedrückt werden, zum Nachladen die B-Taste. Mit dem Steuerkreuz wird wenig gesteuert, indem ihr nach Oben und nach Unten drückt, könnt ihr eine andere Waffe auswählen. Dies funktioniert auch mit dem Touchpad, mit dem können aber auch noch Kraut, Hand- und Blendgranaten sowie Mienen angewählt und benutzt werden. Probleme mit der Steuerung solltet ihr also keine haben.

Grafik

Die Grafik des neusten Resident Evil-Titels kann sich sehen lassen. Zwar erwartet euch keine HD-Grafik, jedoch zeigt Capcom was mit dem Nintendo 3DS möglich ist. Der 3D-Effekt von The Mercenaries ist noch etwas unausgereift, allerdings strengt dieser im harten Kampf gegen die BOW-Wellen weniger an. Die Demo scheint in Punkto Grafik minimal hochwertiger zu sein, wir sind optimistisch und glauben daran, dass Capcom für Resident Evil: Revelations alles gibt.

Sound

Was den Sound betrifft, so haben wir nur zu sagen, dass Capcom hier gute Arbeit geleistet hat, wenn sich auch etwas lautere Töne rauschend anhören. Der Klang der aus euren Waffen rauscht oder das jaulen der BOW sind gut vertont.

bunte Charakterauswahl
Fähigkeiten-Modus
verschiedene BOWs und Settings…
…wenn auch aus RE: 4 und RE: 5 übernommen
lästiges Einrichten des Mehrspielermodus
Spielstand nicht löschbar !

Unser Fazit:

Das „Resident Evil: The Mercenaries 3D“ nur aus einem Söldner-Modus besteht, war für den ersten Moment etwas enttäuschend. Da präsentiert Capcom schon ein Resident Evil für den Nintendo 3DS und dann sowas?! Doch auch das Söldner-Spiel konnte, wenn auch nicht so wie die üblichen Survival-Horror-Teile, überzeugen. Etwas störend war, dass Capcom nur auf altbekanntes setzt und BOWs wie Settings aus den Resident Evil-Teilen vier und fünf importierte. Doch auch ohne etwas Neues kann man Spaß mit dem Titel haben, vor allem zu zweit im Duo-Modus. Es stört aber, dass nachdem man online zu zweit ein Level gemeistert hat, wieder von vorne die Verbindung mit dem Partner aufbauen kann. Hier hätte Capcom eine andere Methode finden müssen, wie etwa zu ermöglichen mehrere Level auszusuchen oder aber das zufällig Level gewählt werden. Für den Preis von rund 40,- Euro bietet Resident Evil: The Mercenaries 3D aber zu wenig! Wer ein typisches RE haben möchte, der muss sich noch bis 2012 gedulden, denn dann erscheint „Resident Evil: Revelations“. Auch wenn als Extra nur eine Demo von circa drei Minuten Spielzeit beigefügt ist, kann man vorab sagen, dass mit diesem Titel die Offenbarung auf dem Nintendo 3DS erscheinen wird.

2 Kommentare zu “Test: Resident Evil – The Mercenaries 3D [3DS]”

  1. [...] neue Resident Evil-Teil begeistern. Capcom hatte diese Demo für Resident Evil: The Mercenaries 3D (09 von 15 Punkten) statt der eingebauten verwenden sollen. Man wird so schon auf die neue Story vorbereitet und [...]

  2. [...] Wie sagten wir in unserem Test zu Resident Evil – The Mercenaries 3D: „Die Demo (zu Resident Evil Revelation) scheint in Punkto Grafik minimal hochwertiger zu sein, [...]

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