Test: Pilotwings Resort [3DS]



Am 25. März 2011 erschien neben dem Nintendo 3DS auch erste Titel für Nintendos neusten Handhelden. Unter anderem auch der dritte Titel der Pilotwings-Reihe. Was 1992 auf dem SNES ihren Anfang nahm und im Jahre 1997 für Nintendo 64 fortgesetzt wurde, darf 2011 mit „Pilotwings Resort“ für Nintendo 3DS neu erlebt werden. Was euch in Pilotwings Resort erwartet, erfahrt ihr in unserem Test:

Willkommen im Resort, im Pilotwings Resort! Wuhu Island, welche „Wii Sports Resort“-Besitzer bereits bestens kennen, ist der Ort für eure Rundumflüge. Schnappt euch euren Mii und steigt in drei verschiedene Arten von Fluggeräten, nämlich „Flugzeug“, „Raketengurt“ und „Hängegleiter“. Am Anfang stehen euch auch nur diese drei Standardfluggeräte zur Verfügung. Im Laufe des Spiels warten aber auch noch drei weitere Fluggeräte auf euch, wie etwa ein Turbo-Jet, um euch in die Lüfte zu schwingen. Doch natürlich dürft ihr nicht nur in 3D zuschauen, wie euer Mii im Flieger über die Wuhu Island fliegt, sondern müsst auch selbst Hand anlegen. Dies in zwei verschiedenen Modi, indem Missions-Modus und dem Freiflug-Modus.

Der Missions-Modus
Nintendo fordert euch heraus! Werdet ihr die einzelnen Klassen „Anfänger“, „Bronze“, „Silber“, „Gold“ und „Platin“ bestehen? Nachdem ihr im Missions-Modus eure Klasse ausgewählt habt, bearbeitet ihr eine Mission nach der anderen. Wählt noch euer Fluggerät, schmeißt den Motor an oder lasst euch in der Luft treiben und erfüllt dabei die Mission. Welche Mission auf euch wartet hängt von Klasse und Fluggerät ab. So dürft ihr Anfangs noch euer Gefährt kennenlernen und über Wuhu Island gleiten, so warten auch schon eine Klasse darüber Aufgaben auch euch, in denen ihr durch Ringe fliegen und dabei auf Zielscheiben schießen müsst, um am Ende ordentlich abzusahnen. Denn nachdem ihr euere Mission erfüllt habt und erfolgreich gelandet habt, wird eure Leistung bewertet und mit Sternen ausgezeichnet. Dabei spielen nicht nur Genauigkeit und Schnelligkeit, sondern auch euer Können eine große Rolle. Je nachdem wie gut ihr euch in diesem Modus schlägt, werden im Freiflug-Modus einige Extras freigeschaltet.

Der Freiflug-Modus
In diesem Modus dürft ihr, wie der Name schon verrät, einfach frei, frei wie ein Vogel, über Wuhu Island fliegen oder gleiten und euch dabei die Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten der Insel anschauen. Doch stehen euch dafür noch 1:50 Minute zur Verfügung. Doch neben dem Wahrzeichen Bewundern könnt ihr auch durch Ringe und Luftballons fliegen. Je besser ihr im Missions-Modus seid und Ringe und Luftballons im Freiflug-Modus sammelt, desto mehr Extras, wie etwa fliegen in der Dämmerung oder bei Nacht, werden frei gespielt.

Steuerung
Pilotwings Resort setzt auf das neue Schiebepad des Nintendo 3DS, womit das steuern eures Fluggerätes leichter und genauer ist. Dies merkt man besonderes bei dem Raketengurt, den dort ist besonders beim landen eine genaue Steuerung vonnöten. Neben dem Schiebepad, kommen auch die altbekannten Aktionstasten zum Einsatz. Bei dem Flugzeug startet ihr mit A den Turbo und bremst auf B. Mit Y schießt ihr auf Zielscheiben und die hinteren Tasten L und R helfen euch dabei eine Rolle zumachen, zu wenden oder auf dem Kopf zu fliegen. Mit dem Steuerkreuz könnt ihr euch umsehen und auf X ändert ihr die Perspektive. Dies gilt im großen und ganzen auch für den Hängegleiter. Allerdings sind die Tasten A, Y und X nicht mit einer Funktion versehen. Die hinteren L und R-Tasten dienen jedoch um Fotos zumachen oder den Fotovorgang abzubrechen. Der Raketengurt ist bis auf das Schiebepad, der X-Taste und dem Steuerkreuz anderes besetzt. Mit A werden starke, mit B schwache Schubstöße abgegeben. Mit L bremst ihr und mit R seht ihr nach unten. Nachdem ihr euch etwas in die Steuerungsarten, der Tastenbelegung und dem neuen Schiebepad eingespielt habt, wird die Steuerung euch keine großen Schwierigkeiten bereiten.

Grafik
In 2 1/2D sowie in 3D glänzt Pilotwings Resort genauso gut, wie das „Wii Sports Resort“ welches 2009 für Nintendo Wii erscheinen ist. Als einziges Kritikpunkt, könnte man einwerfen, dass der 3D-Effekt eben nicht von der Seite dargestellt wird. Dies liegt jedoch vielmehr am Nintendo 3DS als am Titel.

Sound
Pilotwings Resort hat toll gemischte Hintergrundklänge und auch die Motoren-, Gasbrenner- und Luftgeräusche wurden gut umgesetzt.

verschiedene Fluggeräte
über 40 Level in 5 Klassen
fehlender Mehrspielermodus

Unser Fazit
Mit Pilotwings Resort erscheint zum Start des 3D-Handhelden ein recht guter Titel. Die verschiedenen Missionen und Fluggeräte schaffen auch ohne richtige Story ein Spiel, das Spaß bereitet. Dazu kommt das durch den Nintendo 3DS ein 3D-Bild ausgeliefert wird, welches sehr gut daherkommt und somit das in den Lüften Schweben noch mehr Spaß macht. Doch hätte man noch einen Punkt in das Spiel integrieren können: einen Mehrspielermodus. Denn zusammen durch die Lüfte fliegen, ähnlich wie bei Endless Ocean gemeinsam tauchen, würde noch mehr Spaß bereiten. Wir sagen: Guter Titel! – Also schwingt euch in ein Fluggerät hinein und macht den Himmel über Wuhu Island unsicher!
Daher von uns:

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