Induktion ist die Zukunft und so gibt es auch immer mehr Aufladestadtionen die dieses Technik nutzen. Auch Speedlink setzt auf die neue Technik und bringt für den Nintendo DSi den Zone Induction Charger auf den Markt. Was die kleine Induktionsplatte so kann, erfahrt ihr in unserem Hardwaretest:
Speedlink liefert den Zone Induction Charger, die Induktionsaufladeplatte, in den Farben schwarz und weiß zusammen mit einem Lithium-Ionen Induktions-Akku und einem kleinen Schraubenzieher. Und für alle die erst beim auspacken merken, dass der Akku des Nintendo DSi ausgetauscht werden muss und leicht in Panik ausbrechen, die dürfen sich auf eine bebilderte Anleitung freuen. Um euch schon mal auf vorzubereiten erklären wir kurz was getan werden muss, um den Zone Inductions Charger in Betrieb zu nehmen. Man nehme einen Nintendo DSi schraubt das Batteriefach an der Unterseite des Handhelds mit dem mitgelieferten Schraubenzieher auf und tauscht das Nintendo Akku gegen das Speedlink Induktions-Akku. Nun noch den Deckel wieder festschrauben und auf die Induktionsaufladeplatte legen und das Aufladen kann beginnen. Ob der Zone Induction Charger auch auflädt, erkennt ihr an den eingebauten LED am Rand der Induktionsaufladeplatte. Leuchten die LEDs Rot, so lädt derzeit nichts oder aber ihr habt den Nintendo DSi falsch aufgelegt, blicken die LEDs Rot, dann lädt der Induktions-Akku und leuchten die LEDs Grün, ist der Akku vollständig aufgeladen. Einfach und Gut, dennoch gibt es Punkte die uns stören. Zunächst wäre da das mitgelieferte Speedlink Induktions-Akku. Dieses sieht sehr unförmig aus und fühlt sich dementsprechend auch noch so an. Man assoziiert somit direkt eine billige Verarbeitung und hat bedenken diesen Akku in seinen Nintendo DSi einzubauen. Dieses Gefühl steigert sich dann auch noch, wenn man den Nintendo-Akku mit den Speedlink-Akku vergleicht. Ebenso stört uns, dass die Induktionsaufladeplatte ihren Saft aus der Dose durch das Netzteil von Nintendo bekommt. Macht es dann überhaupt Sinn den Stöpsel in den Zone Induction Charger zustecken, statt direkt in den Handhelden?

Von Aufbau und der Handhabung nun zum eigentlichen, der Lade- und Laufzeit. Nachdem wir den Akku aus seiner Verpackung genommen haben und ihn erstmals belastet haben, ging es ans erste aufladen. Nach ungefähr drei Stunden ging das rote Blinken in ein grünes Leuchten über, und somit der Akku vollständig aufgeladen. Neben einem, am Batteriefach erwärmten, Nintendo DSi wartete auf uns nun eine Laufzeit von zwei Stunden und neun Minuten. Da schwächelt das Speedlink Induktions-Akku und kann mit dem Nintendo-Akku, welches unter gleichen Bedingungen circa vier Stunden hält, nicht mithalten. Unter welchen Bedienungen der Akku einen Spielspaß bis 8 Stunden garantiert, wie es die Verpackung verspricht, ist fraglich.
Unser Fazit
Ja man kann schon behaupten der Zone Induction Charger von Speedlink versagt auf ganzer Linie. Mit einer Laufzeit von circa zwei Stunden, bei einer Aufladezeit von circa drei Stunden, kann der Inductions-Akku nicht mal als Ersatz- oder Reise-/Zweit-Akku verwendet werden. Zwar ist die Induktionsaufladeplatte gut verarbeitet, leicht zu bedienen und dank der LEDs auch leicht zu verstehen, dennoch sind die Mängel am Akku bezüglich Aufmachung und Laufzeit, so hoch, dass der Zone Induction Charger in die Tonne gehört. Hier gilt mal wieder: “Idee Super, Umsetzung mangelhaft!”
Somit von uns:
3 von 10 Punkten
Vielen Dank an Speedlink für die freundliche Bereitstellung des “Zone Induction Charger ” für Nintendo DS.



